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„Molotow“ ist kein Rap-Neuanfang, ist nicht auf den Auto-Tune Zug aus Übersee aufgesprungen und auch die Beats sind nicht von der neuen Black Eyed Peas Scheibe inspiriert. „Das Album ist straight Rap und wenn du HipHop nicht magst, wirst du das Album auch nicht verstehen!“, gibt der Rapper, welcher sich auch ausser kantonaler Beliebtheit erfreuen darf, ohne Umschweife zu. Vielleicht kommen die Songs genau deshalb mit so viel Sprengkraft daher. Vielleicht ist es das Geheimrezept, warum schon beim ersten Track „Engel vo Züri“ eine atmosphärische Dichte entsteht, dass man sich sofort in düsteren Bildern verliert und einen das Kopfkino nicht mehr loslässt. SEMANTIK führt uns durch die dunklen Gassen und die unerzählten Geschichten von Zürich, ohne jemals einer Pseudo-Ghettoromantik zu verfallen. Es gibt keine Gäste auf dem Album – Zwischenrufe würden da nur stören.
TZA (Gleiszwei), SAD, RYO und RIPA haben den Soundtrack zur Story geliefert; bisweilen dringlich, manchmal fordernd und dann wieder entspannend. Mit genug Pathos angereichert, dass man sich die Songs immer wieder anhören möchte. Und schlussendlich gibt man SEMANTIK recht: das Album ist ein Cocktail geworden, der mehr zu einer Strassenschlacht als an eine Party passt.
„Molotow“ ist der Rapshit, den wir so lange vermisst haben!
01. Tinnitus
02. Engel vo Züri
03. Betongrau
04. Nacht ide Stadt
05. Hundscredo
06. Hallo Molly
07. Schnellstrass
08. Wer wänn nöd ich
09. Wer Ich Bin
10. Züri Slang Matador
11. Höllisch Fromm
12. Ich Will
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